Donnerstag, 23. November 2017

ES WERDE GRAU!

Ach! November.....
Habe ich schon mal bei irgendeiner Gelegenheit erwähnt, dass ich diesen Monat liebe? 😍
Und jetzt ist er beinahe schon wieder rum. Dieses Jahr hat er mich ein klein bisschen enttäuscht, der Herr! November soll grau und kalt sein. Erst dann fühlt er sich so an, wie ich ihn mag. Aber was tut er? Er bringt Temperaturen mit sich, die einem Frühherbst- ach was, eventuell sogar dem Frühling!- das Wasser reichen könnten. Und Sonne satt. Und laue Lüftchen noch dazu! Unverschämtheit, sowas.
Es ist ja nicht so, dass ich Sonne nicht leiden könnte, n'est-ce pas? Aber was zuviel ist, ist zuviel. 

JETZT wünsche ich mir grau. VIEL Grau! Ein wenig Nebel vielleicht? Diese zarten, flüchtigen Schleier, die das Riedland am Stall und ums Haus in eine mystische, verträumte Kulisse verzaubern? Und wie wäre es mit ein wenig Kälte? So ein, zwei Grädchen über Null würden mir schon reichen. Damit frühmorgens kleine Eiskristalle allüberall im Scheinwerferlicht glitzern, wenn ich zu den Ponys fahre. 


via pixabay


Es soll biddeschön so kalt sein, dass einem der Atem als weisser Hauch vor dem Mund steht. Frische, kalte, klare Luft hätte ich gern. Denn die sorgt ausserdem dafür, dass abends, wenn sich Tag und Nacht die Hand reichen und sich unsere Berge wie überdimensionierte Scherenschnitte vom Firmament abheben, diese kurze, aber oft so unglaublich überwältigende Stimmung entsteht, die man "blaue Stunde" nennt. Eine Stimmung, die mir schon das eine oder andere Mal ein Tränchen entlockt hat! 

Was tut Frau also in der Not? Sie lässt die semitransparenten Rouleaus runter, um Sonne und grüne Wiesen auszusperren. Steckt eine Kerze an (oder ein Schmelzfeuer neuerdings!) und sucht sich im www geeignete Musik. 
Nun dudelt fröhlich eine vintage Christmas-Celebration mit Bing Crosby, Nat King Cole, Judy Garland und Konsorten. Gerne genommen werden auch Michael Bublé (hach!) oder irgendwelche Countryversionen. Und so kommt Santa Claus to town, während die Jingles bellen und FrauHummel unbeirrt von einem white Christmas träumt. 

Ich weiss, ich weiss....was den nahenden Apfenz und überhaupt Weihnachten an und für sich anbelangt hab ich einen Hau weg. Das ist mir überaus bewusst, aber damit kann ich gut leben! 😊 Und da es ja schon übernächstes Wochenende soweit ist und die (für mich) schönste Zeit im Jahr offiziell anbricht schunkle ich mich schon mal ein wenig ein!

Ich darf nicht vergessen, noch ein ernstes Wörtchen mit Herrn Petrus zu wechseln. So geht das aber nicht, junger Mann! Ich bitte doch sehr, sich ans Protokoll zu halten und dafür zu sorgen, dass der Winter, der kalendarisch ja nun in ein paar Tagen Einzug hält, seinem Namen alle Ehre angedeihen lässt! Wie ich schon erwähnte: das Thermometer darf ruhig ein wenig nach unten tendieren, und auch sonst erwünscht ich mir entsprechendes Zubehör!

Hachjaaaa..... und dann darf sie kommen, diese beruhigte, bedächtige, "stade" Zeit. Und ich will nichts, gaaaar nichts hören von Stress und Hektik! Die macht man sich nämlich grundsätzlich selber. 
Aber werkeln möchte ich, ganz stillvergnügt; brauch noch ein neues Trömmelchen für meine Zapfengirlande, die ans Buffet in der Stube kommt. Meine eigene, klitzekleine Tradition habe ich mir da geschaffen; jedes Jahr ein neues Trömmelchen! Und lesen bei Kerzenschein. Musik hören. Filme gucken, die ein wenig klebrig-süss, aber dafür auch wahnsinnig bekömmlich für die Seele sind! Vielleicht sogar mal wieder einen Stollen backen nach Oma's traditionellem Rezept?

Man wird sehen. Die Vorfreude aber ist ungetrübt!

So. Jetzt hab ich euch genug in den Ohren gehangen. Bin ja schon weg!

Schönen Aaaabend, 
Hummelz❤ensgrüsse!!



Donnerstag, 9. November 2017

LIGHT MY FIRE!

Es gibt Dinge, um die schleiche ich wochenlang rum wie die Mietz ums Mauseloch und kann mich nicht entscheiden. Brauch ich das Teil, brauch ich es nicht? Und immer wieder wird mir die Entscheidung abgenommen weil ich so lange daran rumfeile, bis das Objekt der Begierde entweder 


  • in meiner Grösse ausverkauft, 
  • der gewünschte Typ gerade nicht lieferbar oder 
  • gleich ganz aus dem Handel genommen worden ist.


Auch bei unserer neuesten Errungenschaft haben wir lange überlegt. Gut nur, dass es ein Produkt ist, das keinen irgendwie gelagerten Strömungen unterworfen und deshalb immer lieferbar ist!

DAS:




Nein, es ist keine Designer-Salatschüssel, keine stylishe und ökologisch unbedenkliche Coffee-to-go-Tasse und ebensowenig die kleine Schwester einer Sojus-Rakete kurz vor dem Start. 😉

Es ist: ein Schmelzfeuer. Eines für den Indoor-Einsatz, um genau zu sein.

Ein kleiner Pott mit Füsschen, in unserem Fall hergestellt aus einer Keramik, die eine Mischung aus Lavasand (daher die schwarze Farbe) und speziellen Tonen ist. 

Der Topf wird mit Wachs befüllt geliefert und beherbergt in seiner Mitte einen Brenner aus Flugzeugaluminium mit einem Dauerdocht aus Glasfasern.
Der Docht lässt sich leicht entzünden und nährt dann eine grosse, ruhige Flamme mit dem Wachs, das in der Folge rund um den Brenner schmilzt.

Wenn ihr jetzt leicht gelangweilt anmerkt, dass das ja für sich nichts Aussergewöhnliches sei, dann muss ich euch Recht geben. 
Der Witz an der ganzen Sache ist der, dass man im Pott einfach Kerzenreste nachlegen kann, wenn das Wachs sich dem Ende neigt. 
Wir haben schon kurz nach dem ersten Anzünden die Reste von 3 Stabkerzen in den Topf gegeben; es klappt wirklich ganz ausgezeichnet!



Wir sind sehr angetan von diesem Pöttchen!

Seine Pluspunkte:

🔥 Das Produkt wird in Deutschland hergestellt aus Rohstoffen,
   die zum grossen Teil in Deutschland gewonnen werden
🔥 Angesammelte Kerzenreste können komplett wiederverwertet werden
🔥 Die Flamme brennt hell, ruhig und praktisch russfrei
🔥 Das Pöttchen ist sehr robust und hält bei entsprechender
   Behandlung wohl ewig, der Dauerdocht muss nie ersetzt werden
🔥 Es sind alle Kerzenreste geeignet; einzig Bienenwachs sollte man
   eher nicht verwenden
🔥 Es sind verschiedene Varianten im Handel, grössere auch für den   
   Outdoor-Bereich, für welche zusätzlich Edelstahlständer 
   erhältlich sind


Die Schmelzfeuer sind, man darf es ruhig sagen, in ihrer Anschaffung ziemlich kostenintensiv. Den Deckel muss man z.B. separat ordern. Aber die hohe Qualität und vor allem der sinnvolle Nutzen haben uns überzeugt. Für gutes Handwerk UND intelligente Ideen geben wir gerne etwas mehr aus!




Ich freue mich, dass unsere vielen angesammelten Kerzenreste nun auf so einfache Weise recycelt werden können. Muss mal in der Verwandtschaft verlauten lassen, dass wir in Zukunft gerne alle Kerzenreste entgegennehmen....  😀



Habt sanft erleuchtete Novemberabende,
Hummelzherzensgrüsse!



PS: Nein, das ist KEIN Werbepost. 
Ich hab das Pöttchen aus ganz und gar 
freien Stücken erworben und bin 
wirklich begeistert davon! 
😊



...und dieser Post marschiert gleich auch noch bei 
EiNab vorbei....!







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Montag, 6. November 2017

LIEBE ANONYME ANNE!

Dieser Post mag im ersten Moment vielleicht etwas verwirrend und rätselhaft anmuten.  😏

Zum besseren Verständnis empfehle ich deshalb, sich zuerst DIESEN Post bei meiner lieben Freundin, der Bahnwärterin, zu Gemüte zu führen und dabei ein spezielles Augenmerk auf meinen Kommentar und die darauf folgenden Re-Kommis zu legen!




via pixabay




Liebe anonyme Anne 
(oder wie auch immer du heissen magst),

als allererstes danke ich dir dafür, dass du meine Posts und alle Kommentare dazu scheinbar in voller Länge mitliest, was mich wirklich ausgesprochen freut!

Ein wenig bedauerlich finde ich allerdings den Umstand, dass du 
auf dem Blog der Bahnwärterin statt auf meinem
eigenen einen Kommentar dazu abgibst; 
so läufst du Gefahr, dass ich ihn gar nicht mitbekomme, 
und das wäre doch wirklich schade.

Ausserdem hege ich den leisen Verdacht, dass du einiges missverstanden hast. Das möchte ich in Zukunft nach Möglichkeit vermeiden und hab mir deshalb ein paar Gedanken gemacht. Vielleicht sind sie dabei behilflich, dass meine Art zu schreiben und mich auszudrücken oder meinen Blog zu gestalten etwas unmissverständlicher rüberkommt?


Fotos sind eine feine Sache. Sie machen einen Blog attraktiver 
und unterstützen das geschriebene Wort optisch.
Moderne Fotobearbeitunsprogramme eröffnen einem dabei viele 
kreative Möglichkeiten, die es zu nutzen gilt.
Wenn ich nun also im Austausch mit der Autorin von "Weibswort" 
(die ich übrigens sehr, sehr schätze!)den Gedanken äussere, dass ein Bild von mir, das ich im "Comicprogramm" entsprechend bearbeitet hab, ein ganz klitzekleines Bisschen an Audrey Hepburn erinnert, dann ist diese Bemerkung, biddeschön, mit einem ganz grossen Augenzwinkern zu verstehen. Ich masse mir
keineswegs an, mich optisch mit dieser Schönheit 
auf eine Stufe stellen zu wollen. Ganz abgesehen davon, dass 
ich mich schon lange mit meiner Optik angefreundet hab
und gar nicht das Verlangen hege,
 so auszusehen wie sie.
Wenn du mich "ungeschminkt" und ganz einfach
so, wie ich bin, sehen möchtest, dann brauchst du nur 
ein wenig durch meinen Blog zu scrollen. Du wirst irgendwo
mit Sicherheit auf ein Bild von mir stossen. 
Auf ein ganz und gar unbearbeitetes, versprochen! 😊


In den vielen Jahren, die ich nun schon blogge, 
habe ich festgestellt, dass ich hier sehr differenzierten Leser/innen begegne, die sehr wohl fähig sind, sich eine 
Meinungzu bilden und diese auch auszudrücken, egal ob sie
nun mit meiner eigenen konform geht oder nicht.
"Bauchpinseln" braucht mich hier keiner.
Menschen, die immerzu kritiklos und frenetisch
applaudieren kann ich, um ehrlich zu sein,
 schon nach kurzer Zeit nicht mehr ernst nehmen! 
Gerade der Austausch von mitunter auch 
kontroversen Ansichten macht das
Bloggen spannend, kann sehr inspirierend sein
und einem als Persönlichkeit weiterbringen. 
            Voraussetzung ist allerdings, sich konstruktiv              
mit den Standpunkten anderer auseinanderzusetzen 
zu wollen

Meine Posts thematisieren hauptsächlich (m)einen
Lebensstil, der so nachhaltig, naturnah und 
einfach wie möglich sein soll. 
Aber sie erzählen auch Geschichten, die ich mit 
meinen felligen Freunden erlebe, ranken sich um kleine,im
ersten Augenblick unspektakuläre Begebenheiten, die
auf den zweiten aber doch ganz viel zum Ausdruck bringen.

Ich lebe dieses Leben aus tiefster Überzeugung.
Nicht, weil ich grade ein bisschen Lust hab dazu.
Nicht, weil ich immer mal wieder was 
anderes ausprobieren möchte.
Und schon gar nicht, 
weil es gerade "en vogue" ist.

Und genau deshalb ist es mir völlig egal,
ob mir jemand für diese Einstellung den
Bauch krault oder nicht.
Denn diese Werte mache ich nicht vom Einver-
ständnis und dem Wohlwollen anderer abhängig.




🌟🌟🌟




Habt alle eine gute Woche,
Hummelzherzensgrüsse!








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Donnerstag, 26. Oktober 2017

HAKUNA MATATA!


Hmmmmm.....
Verflixtnocheins.
Ich sitze stumpfsinnig vor meiner Tastatur und starre das berühmtberüchtigte Loch in die Luft. 3 Wochen sind vergangen seit meinem letzten Post.

UND-ES-FÄLLT-MIR-NICHTS-EIN.




Aber so ganz und gar nichts. Dabei hätte ich grade so totale Lust, irgendwas in die Tasten zu hauen. Aber nein. Oben rechts im Eck die kleine digitale Uhr zählt unerbittlich die Minuten weg. 15.13 Uhr ist es schon. 
15.14 Uhr.  
15.15 Uhr......

Und es tut sich nichts in meinem Oberstübchen.

Früher hätte mich das in Rage gebracht. Auweija. Wenn ich mir was vorgenommen hatte und das klappte nicht, weder in dem Zeitraum, den ich mir dafür gesteckt hatte, noch überhaupt- das hat mich oft beinahe wahnsinnig gemacht. Und ich war so ungeduldig! Nicht mit andern, und schon mal gar nicht mit meinen Tieren. Man hat mich immer wieder wissen lassen, wie sehr man mich für meine Geduld bewunderte die ich aufbringen konnte wenn es darum ging, unsere Lehrlinge auszubilden oder meine Pferde und die kleinen Reitschüler (was ja in etwa das selbe ist, nüchwahr?? *ggg*.....!).

Aber mit mir selber? Gar nicht. Da hab ich mir immer einiges abverlangt und bin daran, kaum verwunderlich, oft gescheitert. Und das war meinem Selbstbewusstsein damals nicht immer zuträglich.

Aber inzwischen sind einige Jährchen vergangen, und die verflossen nahezu so schnell wie die Zeit auf dem digitalen Ührchen oben rechts. So kommt es mir jedenfalls vor. Wo sind die bloss geblieben......?

Letzthin, da hab ich auf einen Post in einem Kommentar geschrieben, dass ich nie mehr 20 sein möchte, weil man da "so durch sein Leben eiert und noch nicht weiss, wohin es gehen soll. Und wie man dahin kommen will schon mal gar nicht." Es war cool damals, ohne Zweifel: Partys bis zum Abwinken, mit dem Motorrad an die Côte d'Azur fahren, Countryfestivals in voller Westernmontur, Dinge ausprobieren, die nicht in jedem Fall legal waren. Ganz viel Unbekümmertheit trug man damals vor sich her und den festen Glauben, dass sich daran nie was ändern wird.

Trotzdem finde ich mein Alter heute und die Lebensqualität, die sich inzwischen eingestellt hat, ganz wunderbar. Und ich bin als Ü50-erin auch keinesfalls die neue 40. Das ist lächerlich. Ich bin 52, Punkt. Auch wenn ich bei genauerer Betrachtung plötzlich seltsame Chloasma auf meiner Stirne entdecke, auch wenn sich die Nasolabialfalte ausprägt, die Körpermitte rundlicher wird und das Decolletée schrumpliger- alles ist gut! Und das sage ich aus echter Überzeugung. 

Das Älterwerden bringt ganz viel Positives mit sich. Bei mir waren es (unter anderem) eine gehörige Portion Gelassenheit und ausserdem Geduld mit mir selber.
So schnell bringt mich nichts mehr aus der Ruhe. 
Auch wenn mal was nicht klappt oder nicht so, wie ich mir das vorstelle: Hakuna matata
Wenn jemand meine Ansichten und Vorstellungen nicht teilt: 
Hakuna matata
Wenn ich seit einem Monat im Webshop meines allerliebsten Modelabels um eine Strickjacke rumschleiche, mich -zigmal frage, ob ich die wirklich brauche und schlussendlich diese Frage mit "Ja!" beantworten kann und dann- logischerweise!- genau diese Jacke in meiner Grösse ausverkauft ist: Ha......na, ihr wisst schon! 😊

Es hat sich eine Ausgeglichenheit eingestellt, eine innere Ruhe und Zufriedenheit, die meinem Dasein unglaublich guttut. Ich habe gelernt, dass man Dinge wohl anschieben und steuern kann, dass man sie aber auch laufenlassen können muss. Dass man Ziele verfolgen, Überzeugungen pflegen und Ansichten äussern kann, dass diese aber nie in Zement gegossen, sondern lebendig und agil gehalten werden sollten.

Naja. Um zu all diesen Erkenntnissen zu kommen bedarf es doch einem ordentlichen Häufchen gelebter Jahre und den Erfahrungen, die sie mit sich bringen. 
Wie sagte meine Oma immer so treffend: "Jedes Alter hat sein Schönes!". Ich finde, auch und vor allem das fortschreitende.


Aber wo war ich stehengeblieben? Ach ja. Kein Thema für einen Post. Und die Zeit tickt weiter.
16.11 Uhr inzwischen.

Mist.



Hummelzherzensgrüsse!! 💝




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Donnerstag, 5. Oktober 2017

JOHN MEETS MR. UNIVERSUM



Manchmal ergeben sich durchs www Dinge, die einem ohne wohl kaum passieren würden!

Ich erhielt also letzthin einen Anruf von einer Fotografin.Sie hätte meine Bighorn-Webseite gefunden weil sie auf der Suche nach einem geeigneten Pferd sei. Sie plane mit einem hier im Kanton ansässigen Mister Univesum, der verschiedene Fitness-Weltmeistertitel auf dem Zettel hat, eine Fotosession. Ob ich mir das vorstellen könne?

Nun ja....vorstellen kann ich mir vieles! ;oD Und ich bin ja immer offen für alle möglichen Schandtaten, also sagte ich zu.

Den Mister kannte ich vom hören (HerrHummel hat lange in seinem Gym trainiert), die Fotografin war eine unkomplizierte und fröhliche, das Wetter grandios.

Und John? Der zeigte sich mal wieder von seiner allerbesten Seite. Ich freute mich sehr und war ziemlich stolz, wie ruhig und entspannt er über eine Stunde lang in der Landschaft rumstand!
Es war, als wüsste er genau, worum es geht. Geduldig stellte er sich in Positur, zeigte sein schönstes Profil, hampelte nicht rum. Ich meine- dieser Mister hat Muskeln bis zum Abwinken! Aber die nützen dir gaaar nichts, wenn ein Pony dir den Stinkefinger zeigt und partout keine Lust zur Kooperation hat.... ;oD 

Doch auf John ist Verlass, das hat er einmal mehr bewiesen.
Guckt selber:



🐎🐎🐎


🐎🐎🐎


🐎🐎🐎

Achjaaa... meine Jungs sind einfach die Besten! 💋
Da schlägt das Ponymuttiherz doch gleich ein wenig höher.....



Hummelzherzensgrüsse!




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Donnerstag, 28. September 2017

HYGGELST DU NOCH ODER LAGOMST DU SCHON??

Ist es euch auch schon aufgefallen? Die Medienwelt (oder naja: zumindest die, die ICH mir so zu Gemüte führe!) wird zur Zeit von 2 Begriffen dominiert. Der eine ist "hygge" (gemütlich/angenehm), der andere "lagom" (ausreichend/ nicht zuviel, nicht zu wenig) und kommen beide aus dem nordischen Sprachgebrauch. Aus einer Gegend unserer Welt also von deren Bewohnern man ja behauptet, sie hätten die entspannte Lebensart sozusagen erfunden.....

Dieses "hygge" hat sich für mich inzwischen leider schon ziemlich abgegriffen. Denn natürlich ist die Industrie sofort auf diesen Zug aufgesprungen und möchte nun unter diesem Synonym Produkte an den geneigten Konsumenten bringen, die dieses Lebensgefühl vermitteln sollen. Und wer nicht begriffen hat, dass ein hyggeliges Leben nur am Rande etwas mit Kerzen, Sofakissen und prasselndem Kaminfeuer zu tun hat, sondern vor allem mit der ensprechenden Lebenseinstellung, mit einem stabilen sozialen Umfeld und erfüllenden Tätigkeiten, egal ob im Job oder in der Freizeit, der wird zum gefundenen Konsumopfer.

Ähnlich verhält es sich mit "lagom". Das ist noch nicht so gebräuchlich, wird es aber wohl noch werden. Dieses Wort bezieht sich mehr auf das Mittelmass im Leben, das auf den ersten Blick ganz furchtbar langweilig sein könnte, auf den zweiten Blick aber ganz viel Ruhe und Ausgeglichenheit offenbart und ein Dasein, das ein Augenmerk legt auf Besonnenheit und Genügsamkeit. Und bevor jetzt einer die Augen verdreht: Es geht nicht um Genügsamkeit im Sinne von Kasteiung, sondern darum, von allem nicht so viel zu haben, dass es einem die Luft zum Atmen nimmt, sondern genau so viel, dass einem sehr wohl und angenehm ist dabei. Es geht um ein gesundes Mass-
halten, in allen Belangen des Lebens. 

Es wundert mich nicht im Geringsten, dass das Bedürfnis der Menschen nach Geborgenheit und Verbindlichkeit immer grösser wird. In Zeiten, die von peitschenknallenden Vertretern der Wirtschaft, von Korruption, Umweltzerstörung, Armut, Kriegswirren und Flüchtlingsströmen geprägt sind, macht sich Verunsicherung breit und auch die Wut auf dieses System. Egomane, autoritätsgeile und ziemlich irre Vertreter der Politallmacht wie Kim Jong-un oder Mister Trampel...'tschuldigung: Tramp....ach Mensch, jetzt aber: TRUMP! - tragen keinen Deut zur Entspannung bei. Im Gegenteil; sie riskieren, einzig um ihr aufgeblähtes Ego zu nähren, ohne mit der Wimper zu zucken den Weltfrieden.

Aber: Es sind Zeiten wie diese, die den Menschen dazu bringen, seine Werte kritisch zu hinterfragen und auf die alten, echten, unaufgeregten zurückzukommen. 
Schrebergärten galten früher als spiessig und waren etwas für Menschen jenseits der 50, die ihr Glück in dieser Gartenzwerge-Idylle suchten. Heute zieht es junge Familien und Hipster hinaus ins Grüne, wo sie in der Erde buddeln und ihre eigenen Gemüse und Früchte ziehen. Um sie dann, wie es sich gehört, einzukochen, fantasievolle Confituren und Chutneys zu kreieren oder in Form von Sirupen und Pestos abzufüllen. 

Handarbeiten erlebt seit ein paar Jahren eine Renaissance par excellence. Und nicht nur weil sich das reimt ;oD findet man wieder Vergnügen daran die Häkelnadel zu schwingen, einen Wandteppich zu knüpfen oder sich ein selbstgenähtes Teil zu besticken. Denn am Ende etwas in der Hand zu halten, in das man Zeit, Liebe und ganz viele Gedanken gesteckt hat, kann von keinem Stück durch die Maschine gejagte Massenware getoppt werden.

Man richtet sich sein Haus, seine Wohnung mit viel Sorgfalt ein. Man möchte nicht nur ein Aufenthaltsort, wo man schläft und isst, sondern ein Nest, ein Zuhause im wahrsten Sinne des Wortes, in dem man ankommt und die Mühen des Alltags abschütteln kann. Genauso verhält es sich mit der Tatsache, dass viele Menschen sich in ihrer Freizeit vermehrt in der Natur aufhalten wollen. Sie gibt uns Licht, Luft, Weite, Bewegung. Sie lüftet den Kopf durch und befreit die Seele. Und das ohne jeden Anspruch an uns- und kostenlos ist dieses Vergnügen noch dazu.

Aber auch Handwerkermärkte, Bioläden, der Bäcker am Eck, der Hofladen erleben regen Zulauf. Man (naja, nicht alle, aber immer mehr Menschen!) ist bereit, für ehrliche, gute Handarbeit und Produkte wieder mehr Geld auszugeben. Denn da weiss man, wer dahinter- und was drinsteckt. 
Man repariert, recycliert, upcycelt und hat auch noch Spass dabei. 

Mein Fazit: Irre Zeiten wie unsere haben auch ihr Gutes. Denn sie sensibilisieren die Menschen. Für das Wie und Warum, das Woher und Wozu. Und ich wage zu behaupten dass jeder Mensch, der sich (s)ein Nest schafft, sich mit Menschen umgibt, die er gerne mag, der auch mal die Ansprüche retourschraubt und sein Leben zufrieden lebt, das ausstrahlt. Und weitergibt. 

Heute morgen im Laden, da hat eine mir völlig fremde Frau ihren Einkaufswagen an mir vorbeigeschoben und mich dabei fröhlich angelacht. "Ach, ist das nett!" hab ich mir gedacht. Und zurückgelacht. Da kann man doch gar nicht anders, oder?


Hummelzherzensgrüsse!



Ach, und PS: 

"Ihr Herren Trump und Kim Jong, ihr könnt uns mal. Je mehr ihr rumhetzt und euch benehmt wie kleine Kinder, denen man das Sandkastenschäufelchen geklaut hat, umso mehr halten wir dagegen. 
Mit unseren eigenen Waffen. Die heissen Herzlichkeit, Unverdrossenheit, Lebensmut und Empathie.
Die reichen viel weiter als jede eurer Cruise Missiles und haben mehr Sprengkraft als irgendeine Tomahawk. Aber sie treffen Mitten ins Herz. Sie wirken wie Streubomben und hinterlassen tiefe Spuren.
Es sind die effektivsten Waffen, die es gibt auf dieser Welt.
Lasst euch das gesagt sein!"













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Samstag, 23. September 2017

SAMSTAGSFREUDEN

Sollte ich das, was draussen in der Natur gerade stattfindet, mit einem einzigen Adjektiv beschreiben, so würde ich das Wort


„lieblich“

wählen.
Es ist ein Tag, der einem umhüllt wie eine leichte, feine Kashmirdecke. Die Sonne lacht vom babyblauen Himmel, an dem ein paar weisse Wölkchen ziehen. Die Luft ist warm, und doch wiegt ein leiser Wind die Grashalme und verfängt sich in den Blättern an den Bäumen, und er ist eine Spur zu frisch, als dass man ihm den Sommer noch abnehmen würde!




Ich liebe solche Tage. Sie wirken wie ein belebendes Elixier, sie machen das Leben leicht und fröhlich! 

Der Samstagmorgen ist bei uns ein einziges kleines Ritual, auf das wir nur ungerne verzichten. Nach dem obligaten Caffé au lait ziehen wir mit dem Einkaufskorb los und klappern unsere Anlaufstellen ab, an denen wir uns mit allerhand Wohlschmeckendem eindecken.


In der landwirtschaftlichen Genossenschaft holen wir uns frisches Gemüse und Früchte und ausserdem eine Wochenration Mietzchenfutter. 


Im Hofladen etwas ausserhalb des Dorfes, einem herzigen alten Holzspycher, warten herrlich duftendes Brot und Kuchen, Eier, Käse, Sirupe, Confituren, Heilsalben und vieles mehr auf Kunden, die diese Produkte zu schätzen wissen. Alle mit viel Liebe handgemacht, aus besten Zutaten und so frisch, dass sie sich sehr lange halten. Selbst die Brote und der Kuchen schmecken nach 3 oder 4 Tagen noch ausgezeichnet!


Auf dem Rückweg ins Dorf steuern wir dann das Teelädchen an. Beim Betreten des kleinen Raumes umfängt einem sogleich ein wunderbar süsslicher und zugleich würziger Duft, die alte Holztür knarrt und setzt ein kleines Glockenspiel in Bewegung, das einem ankündigt. Grosse, silberne Metallboxen stehen dort in Regalen, angefüllt mit herrlichen Bio-Tees, die so verheissungsvolle  Namen tragen wie "Rote Clara", "Herbstzauber", "Glücksbringertee" oder "Orient-Express-Tee". Alle aus rein natürlichen Bio-Zutaten zusammengemischt, künstliche Aromen sucht man da auf den Deklarationen selbstredend vergeblich. Aber auch jede Menge klassischer Schwarz- und Grünteesorten warten auf den Geniesser, und ausserdem Zubehör, das zum ordentlichen Teebrauen unverzichtbar ist. 

Man hat die Qual der Wahl, jeder Tee duftet noch verlockender als der vorherige, die Entscheidung fällt mit jedem abgenommenen Dosendeckel und den zu erschnuppernden Wohlgerüchen schwerer.
Heute haben wir uns für eine Tüte "Glücksbringertee" entschieden. Die ungewöhnliche Zusammensetzung von Karotte, roter Beete, Apfel, Weinbeeren, Him- und Erdbeeren hat uns neugierig gemacht, der unglaublich warme und verführerische Duft tut sein übriges.

Ausserdem im Korb gelandet sind 4 wunderbare, riesige Teetassen, handgetöpfert von einem Keramiker in Frankreich. Vier Deziliter fassen sie, behäbig und schwer liegen sie in der Hand, keine ist wie die andere und die Glasur changiert in verschiedenen Petrol- und Schwarztönen. Schon lange hatte ich solche Tassen als Ergänzung zu den Mugs unseres Essgeschirres gesucht, welches das Chacheli

in schönster Handarbeit für uns hatte entstehen lassen.



Quel plaisir, diese Tassen gefunden zu haben! Die Ladeninhaberin legt uns zuletzt noch eine Probiertüte mit "Orient-Express-Tee" in den Korb, und sehr zufrieden verlassen wir das kleine Geschäft wieder.

Alle diese erstandenen Produkte sind uns sehr wertvoll; sie erfüllen unseren Wunsch nach einem nachhaltigen Konsum, sie unterstützen (einheimisches) Handwerk und sind ausserdem geschmacklich und/oder optisch ein Genuss, den man sich mit gutem Gewissen gönnen darf! 😋 




Frohes Wochenende und herzlichste Hummelzgrüsse!

                         🐝 





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